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Volksentscheid erfolgreich- Verein fordert vom neuen Senat mehr neue Wohnungen.

30.09.2021 12:48 Uhr

Neubauten in Berlin

Nach der Annahme des Volksentscheids „Deutsche Wohnen und Co enteignen“ sieht der Verein „Neue Wege für Berlin“ nun den neu zu bildendem Berliner Senat am Zug. So fordert der Verein vom Berliner Senat mehr Engagement beim Wohnungsneubau.

„Nach der Abstimmung müssen wir zwei Fakten zur Kenntnis nehmen. Zum Einen war der Volksentscheid erfolgreich, zum Anderen lösen Enteignungen nicht das Wohnungsproblem. Hier brauchen wir mehr Neubau. Aus dieser Gemengelage muss der neue Senat eine Kompromisslösung finden,“ sagte NWfB- Vorstand Udo Marin am Dienstag in Berlin.

Der Volksentscheid war bei der entsprechenden Abstimmung am vergangenen Wahlsonntag angenommen worden.

Udo Marin: „Eine relative Mehrheit der Berliner macht sich Sorgen um die Entwicklung der Bestandsmieten und wünscht sich eine stärkere Rolle des Staates auf dem Wohnungsmarkt. Der Ausgang des Volksentscheids zeigt dies eindeutig. Es ist nun eine der ersten Aufgaben des neu zu bildendem Senat, rechtssichere und finanzierbare Wege zu finden, mit sachgerechten Maßnahmen diese Sorgen der Bevölkerung zu entkräften. Zugleich darf nicht aus dem Fokus geraten, dass die eigentliche Ursache für Wohnungsknappheit und Mietersorge der unzureichende Neubau war und ist. Schon jetzt fehlen 100000 bezahlbare Wohnungen in der Stadt, bis 2030 werden es 300000 sein. Dieser Mangel wird sich verschärfen, wenn nicht endlich der Neubau in Gang kommt. Der Verein „Neue Wege für Berlin“ setzt sich seit seiner Gründung für den Neubau von Wohnungen zu bezahlbaren Mieten bis 10 Euro „netto kalt“ pro Quadratmeter ein und wird sich auch künftig weiter in dieser Frage engagieren.“

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